Donnerstag, 6. Mai 2010

und der geneigte psychoanalyst ist der meinung, dass ...

irgendwas ist im wasser. oder es ist das wetter. oder mein karma stinkt zur zeit gewaltig. fakt ist, irgendein umstand lässt mich kompletten unsinn träumen. beweis: die träume der letzten drei nächte. nacht no. eins: mein chef ruft mich in sein büro. und macht mich da zur schnecke. nicht verbal. körperlich! nach unserem "gespräch" sehe ich mich blutend und nicht mal mehr annähernd intakt aus dem raum wanken. ich sehe knorpel- und knochensplitter von mir wegbersten und blut! soviel blut. dann werde ich ohnmächtig. ODER nacht no. zwei, in der mein chef mir nur einen meiner arme mit einem samurai-schwert abtrennt. joar, er scheint wohl bemerkt zu haben, dass die nacht zuvor doch etwas heftig war. ODER nacht no. drei, in deren verlauf ich nicht nur unsinnige aufgaben zu erledigen habe, nein, am ende des traumes darf ich mit ekelhaften, fliegenähnlichen insekten bekanntschaft machen, die es sich undankbarer weise nicht nur auf sondern auch unter meiner haut gemütlich gemacht haben, um mich dann von innen heraus zu ihresgleichen zu verwandeln. danke, wäre echt nicht notwendig gewesen. ekel und panik.

und so startet man also entspannt und vorbereitet in den neuen tag.
irgendjemand, der ähnlich ruhige nächte vorzuweisen hat? :D

Kommentare:

  1. Hehe, das kenn ich! Ich bin auch eine rege Träumerin und nicht selten dabei sehr gewalttätig. Meisten bin ich nämlich diejenige, die jemanden umbringt. ^^ Oder es geistern absolut abstruse Fantasy-Horror-Szenarien durch meinen Kopf...

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  2. für gewöhnlich bin ich diejenige, die vor allem bösen in träumen davonläuft.
    oder es präsentieren sich diese fantasy-horror-szenarien, in denen es keinen ausweg zu geben scheint.

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  3. ich fühl mich gerade verstanden:-D
    Meine letzten paar Nächte waren auch relativ aufwühlend, ich hab auch jede einzelne davon geschlafwandelt und geredet.
    Kleine Traumkostprobe: mein Freund geht mir fremd, ich verprügel das Mädchen*lol*, mein Freund will mich in die Psychiatrie einweisen und ich lauf weg und lande bei uns nachts in der Uni wo extrem viel los ist*lach*, irgendwann hab ich die Nase voll, will ihn anrufen, es geht aber nicht, weil in Venedig ein Vulkan ausgebrochen ist und daher die Netzte nicht funktionieren*lachweg*

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  4. thihihi!
    deine träume sind ja echt filmreif: thriller, action, naturkatastophen und romanzen.
    vielleicht solltest du demnächst regie in meinen träumen führen, dann wäre es abwechslungsreich, aber nicht so blutig. ;)

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  5. Ich weiß, dein Post ist schon ne Weile her, aber ich muss was schreiben :)
    Ich finde Träume toll, vor allem im Nachhinein, wenn's ein doofer Traum war.
    Ich merke meist nur, dass ich was schlimmes geträumt habe, wenn am nächsten Morgen meine Laken von Bett abgezogen sind (oder mein Freund auf der Couch schläft *hihi*).
    Das Einfachste solche Träume los zu werden, besonders wenn sie sich wiederholen, ist eine analyse und dann die Einführung in das luzide Träumen, sprich: Du weißt, dass du träumst und greifst in den Traum ein, veränderst ihn zu deinen Gunsten. Als Kind konnte ich das super, hab den Monstern immer gesagt, dass ich keine angst hätte und sie sind bei jeder Wiederholung des Satzes geschrumpft, bis sie weg waren ;)
    Wenn du magst, kann ich dir deine Träume analysieren, auch wenn bei den von dir beschriebenen eigentlich der Sinn klar ist: Chef, Arbeit, Stress, Gefühl der Eingeschränktheit. Du fühlst dich unter Druck gesetzt, entweder von dir selbst (Fliegen unter der Haut) oder von deinem Chef und bist daher bewegungsunfähig. Es kann aber auch sein, dass dein Chef nur der Archetyp deines Animus' ist, also des männlichen Parts deiner Seele (weiblich: Anima). Vielleicht unterdrückst du deinen eigenen Chef in dir, der will aber ausbrechen und "rächt" sich.

    So ich glaub, das reicht erstmal ;)

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