Sonntag, 13. Januar 2013

gelesen: #1 - the perks of being a wallflower

hauptcharaktere aus büchern, die hübsch irritierende cover besitzen, mit schlagwörtern wie etwa 'erwachsen werden' und 'awkward teenager' versehen sind und deren verfilmungen diese niedlichen kleinen klammern auf ihren dvd-covern besitzen, weil sie auf irgendeinem independent filmfestival in einem kleinen europäischen land ausgezeichnet wurden, nehmen im kopfeigenen kino sofort die physiognomie und die verhaltenszüge eines michael ceras an. ihr wisst schon. der prototyp des eigenartigen teenagers. der in jungen jahren aus versehen ein kind zeugt. oder der mit nora und einer playlist durch die nacht schwebt. oder der unbeholfen gegen die sieben 'evil exes' seiner neuen freundin kämpfen muss. 
trotz übereinstimmungen in den punkten 'cover' (wirklich gelungen) und 'independent verfilmung' wird man in diesem buch nicht mit jener speziellen sorte von jugendlichen konfrontiert, die schwierigkeiten haben erwachsen zu werden bzw. die damit einhergehenden mechanismen nicht verstehen. stattdessen begegnete mir ein protagonist, der dem aus 'the curious incident of the dog in the night-time' ähnlich ist. ein derartig ausgerichtetes sozial-emotionales unvermögen wird jedoch bis zum ende des buches nicht bestätigt. 
diese 231 seiten überspitzt intelligenter naivität und meist nur schwer nachvollziehbarer reaktionen auf eine endlose anzahl an schwierigen situationen/ umständen, ergänzt um nicht enden wollende, zufällig eingestreut wirkende wollende lebensweisheiten zehren an den nerven des lesers. 

always match your literature. (schlafanzug vs. buch)
ich fühlte mich unterhalten und mochte das buch. nichts darüber hinaus. fazit: ich vergebe 3 von 5 einheiten.

1 Kommentar:

  1. hm ..ich habe das Buch mal im Englischunterricht lesen müssen,in der 11. Klasse, meine nicht ausreichenden Englischkenntnisse waren wohl schuld, dass ich das Buch nicht wirklich begriffen habem gefallen hat es mir ja eigentlich nicht...außerdem mussten wir ein Tagebuch über das Lesen führen,fand ich volldoof,cool war für mich die Musik die in dem Buch genannt wird zu entdecken und zu hören, habe meine Lehrerin damals schwer damit beeindruckt alle Songtexte ins "Tagebuch" zu schreiben..

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